Ich bin AdeMa, Mode Designerin und Herstellerin von Fetischkleidung

Warum mache ich das?

Auf dem Markt fehlt mir elegante und dabei sexy Mode nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer und Transsexuelle. Darüber hinaus bin ich ein kreativer Mensch, der gern mit Materialien und den Persönlichkeiten der Menschen experimentiert, die Originalität lieben. Am wichtigsten ist aber: ich habe Latex einfach gern! J

Wie lange ich das schon mache?

Ich habe vor mehr als 15 Jahren damit angefangen. Zu der Zeit gab es in Tschechien über Latex nur Mythen. Später hatte ich die Chance für die weltbekannte Marke DeMask zu arbeiten, was mich ein großes Stück weiter gebracht hat.

Für wen ist Latex geeignet und für wen überhaupt nicht?

Latex steht jedem und nicht nur Models mit perfekten Proportionen. Im Gegenteil. Die Mehrzahl meines Teams, mit denen ich auf meinen Aktionen zusammenarbeite, besteht aus normalen Leuten, mit normalen Berufen, mit total üblichen Proportionen. Und die Mehrheit meiner Kunden ist genauso. Ich möchte nicht nur eine wunderschöne idyllische Welt aus den Katalogen entwerfen, aber eine Welt für normale Menschen. Damit sage ich aber nicht, dass mir die Zusammenarbeit mit Profimodels nicht gefallen würde.

Mein Lieblingsmodel?

Honeyhair. Mit ihr arbeite ich eng zusammen. Wir kennen uns eine Reihe von Jahren und ich bewundere den Weg, den sie gegangen ist und was sie alles erreicht hat. Aber ich liebe auch mein Team. Das sind Leute, die sich im Zivilleben ganz normalen Sachen widmen. Es gibt Leute aus NGOs, Manager*innen, sogar Firmeninhaber oder Leute, die körperlich arbeiten. Uns verbindet die Liebe zu Latex und unsere gemeinsamen Werte. Wir machen gemeinsam Modenschauen, verwandeln uns in verschiedene Rollen und dabei würden Sie uns im normalen Leben überhaupt nicht erkennen.

Meine Beziehung zum Fotografieren?

Ich fotografiere meine Models gerne. Ich brauche dazu aber eine Geschichte. Deshalb fotografiere ich gerne draußen. Jedes Foto und jede Modenschau muss etwas mehr darstellen als nur die Präsentation der Modelle.

Ich und Modenschauen

Ich mache 1-3 Schauen im Jahre und es ist genauso wie beim Fotografieren. Es geht nicht nur um die Präsentation der Modelle, sondern um eine Show mit einer Geschichte, in der nicht nur die Kostüme, sondern die Leute, die sie tragen, die Hauptrolle spielen.

Ich und das Modelling?

Niemals! Ich bereite gerne Sachen für Models vor, ich mache Modeschauen, aber in mir drin bin ich am Ende ein schüchternes Mädchen. Ich präsentiere mich mittels meiner Modelle. In jedes lege ich ein Stück von mir selbst. Deshalb gefallen mir originelle Entwürfe, die nichts kopieren, das es schon gibt. Am liebsten habe ich Kunden, die mir freie Hand lassen und die bis zum Schluss nicht wissen, was ich für sie herstelle.